
Forster Basaltsteinbruch – Geologisches Fenster im kalten Vulkan
Am Mittwoch, 4. März, startete unsere Wandergruppe in Richtung Pfalz. Vom Wanderparkplatz bei Forst erreichten wir bald den etwas versteckt im Pfälzerwald liegenden großen Basaltsteinbruch. Vor 53 Mio. Jahren brach hier der einzige Pfälzer Vulkan aus. Von der hölzernen Aussichtsplattform bot sich uns ein grandioser Blick in das Erdinnere. Durch jahrzehntelangen Basalt-Abbau entstand ein gewaltiges Loch, 200 m im Durchmesser und 100 m tief. Am Boden des Abbautrichters hat sich ein Grundwassersee gebildet. Wenige Wanderminuten weiter befindet sich der kleinere, aber frei zugängliche zweite Steinbruch, ebenfalls mit See. Als nächstes Zwischenziel hatten wir die Burgruine Wachtenburg für eine aussichtsreiche Rastpause gewählt. Hoch über Wachenheim, mit Blick in die Rheinebene, mit einem „Dubbeglas“ in der Hand, genossen wir die Frühlingssonne. Entlang des Haardtwaldes ging es dann zum nahegelegenen Gasthaus „Thomas Waldweinschänke“. Nach der erholsamen Pause führten uns beschwingte Schritte zurück zum Parkplatz.
Der traditionelle Abschluss des Wandertags bei Kaffee und Kuchen durfte natürlich auch dieses Mal nicht fehlen.


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